Bootsführerschein in

Köln steht in Deutschland für 2000 Jahre Stadtgeschichte, für seinen Dom und den Kölner Karneval; Köln steht für Fußball, Kölsch und ein einmaliges Nachtleben, aber auch für den Gürzenich, Zoo, Mediapark und die Kölner Universität.

Doch wer weiß schon, dass Köln seinen Ruf und Reichtum der Schifffahrt verdankt! Das Kölner Stapelrecht verlangte, dass alle auf dem Rhein transportierten Waren in Köln abgeladen und zum Verkauf angeboten werden mussten. Dieses Vorkaufsrecht machte Köln nicht nur reich, sondern auch zum Handelsknoten zwischen den niederen und den höheren Landen (Niederlande und Deutschland). Das mittelalterliche Coellen war die größte deutsche Stadt. Übrigens, noch heute gehören die Kölner Rheinhäfen zu den wichtigsten Binnenhäfen Europas.

Bootsführerschein in Köln – aber richtig

Um in Köln einen Bootsführerschein zu machen, musste man früher in eine Bootsfahrschule gehen – das war meistens teuer, anstrengend und langwierig. Dabei ist der Besuch einer Bootsfahrschule gar nicht vorgeschrieben. Jeder darf seinen Bootsführerschein machen, wie es ihm gefällt – und dabei viel Geld spren.

Bootsführerschein in Köln – viel günstiger per Online-Kurs

Inzwischen sind neue Zeiten angebrochen: Rolf Dreyer, ein bekannter Lehrbuchautor im Wassersport und selbst Betreiber einer Yachtschule, macht die Bootsführerscheine See, Binnen und den Pyroschein für jeden möglich. Sein Online-Kurs erspart den größten Teil der Ausbildungskosten. Im Raum Köln betragen die gesamten Kosten inklusive der praktischen Ausbildung, Prüfungsgebühren und allen Nebenkosten damit nur noch etwa 250,- €. In Düsseldorf wird es etwas günstiger, weil hier die praktische Fahrausbildung billiger ist. Auf dem Düsseldorfer Preisniveau liegen Dortmund und Essen; noch etwas günstiger sind Bremen, Hamburg, Nürnberg und Hannover. In Berlin, Frankfurt, Leipzig, Dresden, Stuttgart oder München kann man kaum etwas sparen.

Köln – und die Sportschifffahrt

Kölns Industriehäfen sind für die Sportschifffahrt gesperrt – einzige Ausnahme der Hafen Mülheim. Bei Stromkilometer 691 rechtsrheinisch gelegen, bietet dieser Hafen zwar keine Gastliegeplätze, aber die einzige halbwegs akzeptable Möglichkeit zum Ankern – und die Kölner Schiffswerft Deutz mit 6-Tonnen-Kran und Slipanlage – aber nicht so slippen.

Der Kölner Sportboothafen, der Rheinauhafen, liegt linksrheinisch, bei Stromkilometer 687. Er bietet Gastliegeplätze, eine Tankstelle, einen Kran und Einkaufsmöglichkeiten, auch für Schiffsbedarf in der Nähe. Das Beste aber ist seine zentrale Lage, wenn man abends zu Fuß etwas unternehmen will. Die Einfahrt führt unter einer Drehbrücke hindurch, zwischen dem Malakow-Turm und einem Alubau (Schokoladenmuseum). Bei hohem Wasserstand oder mit einem hohem Boot kann der Hafen nur bei geöffneter Brücke erreicht werden (Öffnungszeiten zur vollen Stunde; Hafenmeister 0221 - 932 05 85). Die Kölner Pegeluhr gibt mit dem Stundenzeiger den Wasserstand in Metern und mit dem Minutenzeiger die erste Nachkommastelle an.

9 km stromaufwärts findet man den Sportboothafen Porz, einen kleinen Hafen für kleine Boote. Hier liegen viele Segler, weil man hier auf dem Rhein ganz gut segeln kann. Auf dem Weg dorthin passiert man einige Bootshäuser (Rodenkirchen), zum Teil mit Gastliegeplätzen. An- und Ablegen im Strom – vor allem bei Wellenschalg durch die Berufsschifffahrt – ist nicht ganz einfach. Einfacher ist es beim Sürther Bootshaus (Stromkilometer 674), wo im Schutz einer Mole angelegt werden kann.

Fahren auf dem Rhein – besser mit Bootsführerschein

Motorbootfahren auf dem Rhein bietet einen anspruchsvollen, aber guten Sport und verlangt einige Kenntnisse, wie sie der Bootsführerschein Online-Kurs vermittelt. Gesetzlich vorgeschrieben ist der Bootsführerschein Binnen bei mehr als 5 PS, aber er gilt nur für Sportboote bis 15 m Länge.

Die Fließgeschwindigkeit des Rheins beträgt bei Köln etwa 2 bis 3 Knoten (3 bis 5 km/h) – zwischen Brückenpfeilern manchmal noch mehr. Der Strom erfordert eine ausreichende Motorisierung, der zeitweise sehr starke Schiffsverkehr etwas Erfahrung.

Da ist zunächst der Wellenschlag der großen Schiffe. Talfahrer verursachen mehr Wellen als Bergfahrer, doch am schlimmsten wird es bei Begegnungen. Dann bildet sich Kreuzsee, zwei von verschiedenen Seiten kommende Wellensysteme, die kleinere Boote ordentlich durchschütteln können. Was unter Deck frei herumliegt und nicht richtig verstaut worden ist, landet auf dem Boden. Wo zwei Wellen aufeinandertreffen, kann eine Welle mit einer Wellenhöhe von der Summe der beiden Einzelwellenhöhen entstehen. Wer hier zu schnell fährt, muss mit Seeschlag und entsprechenden Schäden rechnen. Boote mit wenig Auftrieb im Vorschiff unterschneiden die Welle; das kann ordentlich nass werden. Im Bereich des Doms ist der Rhein beidseitig eingemauert. Die Mauern reflektieren die Wellen; auch hier bildet sich Kreuzsee – wenngleich etwas schwächer.

Wenn sich Schiffe überholen und begegnen, trifft man auf drei oder vier Fahrzeuge auf gleicher Höhe. Das passiert nicht selten. Bei Niedrigwasser oder an Engstellen passt auch ein Kleinfahrzeuge nicht mehr zwischen den Pötten hindurch. Die Berufsschiffahrt vereinbart alle Begegnungen und Überholmanöver über Funk. Den Funk können auch die Sportboote abhören.

Wann immer die Strömung dies erfordert, wechseln die Schiffe die Fahrwasserseite und passieren einander Backbord an Backbord. Auch dies wird über Funk abgesprochen, aber zudem auch mit einer blauen Tafel am Steuerhaus angezeigt; bei Nacht funkelt hier ein weißes Licht. Sportboote sollten dann auch die Fahrwasserseite wechseln, auch wenn dies nicht vorgeschreiben ist. Mit einem Kleinfahrzeug fährt man besser, wenn man sich den Wünschen der Großen anpasst – nicht umsonst heißt ja die wichtigste Ausweichregel: Stahl vor Plastik!

Bootsführerschein – Ausbildung und Prüfung in anderen Städten

Um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen: Köln ist kein schlechter Standort für die Ausbildung zum Bootsführerschein See, Bootsführerschein Binnen und den Pyroschein. Andere Möglichkeiten sind zum Beispiel Aachen, Augsburg, Berlin, Bochum, Bonn, Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hamm, Hannover, Kassel, Krefeld, Lübeck, Mönchengladbach, München, Münster, Nürnberg, Oberhausen oder Stuttgart, aber Köln ist schon ok.

Bootsführerschein in Köln – noch Fragen offen

Rechts und links am Seitenanfang finden Sie viele weitere Informationen.Und natürlich können Sie Rolf Dreyer jederzeit anrufen: 0160-840 4538. Wenn Sie zuerst noch mehr darüber lesen wollen, so klicken Sie bitte hier.

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Um ein Boot, sei es ein Segel- oder ein Motorboot, zu führen, wird der amtliche Bootsführerschein See oder der amtliche Bootsführerschein Binnen benötigt.
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Mit insgesamt 18 Titeln ist Rolf Dreyer
einer der bekanntesten Autoren im deutschen Yacht- und Bootssport. Was Sie in diesem Online-Kurs lernen, hat Hand und Fuß und verschafft Ihnen Sicherheit auf dem Wasser.
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