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Motorboot auf der Spree in Berlin
Region 5  ·  Spree, Havel, Elbe, Saale

Die Wasserlandschaft
im Osten –
vielfältig wie kaum eine.

Sieben Prüfungs­städte zwischen Berlin und dem Sächsischen Seenland – in einer Region, in der sich Seenketten, große Ströme und junge Tagebauseen treffen wie sonst nirgendwo in Deutschland.

Worum es hier geht

Wo Seen, Ströme und Tagebauseen aufeinander­treffen.

Berlin und Ostdeutschland sind eines der wassersport­reichsten Reviere Deutschlands – aber anders, als viele denken. Drei Welten treffen hier aufeinander: die Berliner Seen­welt rund um Havel, Spree und Wannsee; die großen Ströme Elbe und Saale, die in Magdeburg gekreuzt vom Mittellandkanal werden; und das Sächsische Seenland bei Leipzig, eines der jüngsten Wassersport­reviere Europas.

Was dieses Revier ausmacht:

Drei Reviertypen in einer Region – Seenkette, Strom, junges Tagebaurevier.

Reisedistanzen – von Berlin sind Sie in einem Tag in der Müritz oder in Magdeburg.

Sportboot­kultur – nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Yachtclubs auf engem Raum wie in Berlin.

Der passende Schein: Auf allen Gewässern dieser Region fahren Sie mit dem Bootsführerschein Binnen. Er gilt einheitlich vom Wannsee bis zum Cospudener See.

Motorboot mit Personen auf ruhigem Wasser
Städte 1 von 2

Berlin, Brandenburg und der Elb-Knoten.

Drei Städte am Hauptkreuz der ostdeutschen Wasserstraßen – vom Berliner Seenkranz bis zur Elb-Mittellandkanal-Kreuzung in Magdeburg.

Spree, Havel und Berliner Seen

Berlin

Die Wassersport­hauptstadt Deutschlands.

Zur Prüfungs­stadt Berlin →

Wenige Städte der Welt sind so reich an Wasser wie Berlin. Spree und Havel durchziehen das Stadtgebiet, dazu kommen Tegeler See, Wannsee und Müggelsee – klassische Berliner Sportboot­reviere. Wer hier seine Prüfung macht, lernt das Fahren mitten in einer Großstadt: enge Wasserstraßen, Schleusen, dichter Verkehr aus Linienschifffahrt, Sport­booten und Hausbooten. Für Prüflinge aus Berlin und dem gesamten Speckgürtel ist es der natürliche Prüfungs­ort.

Havel und Brandenburger Seen

Potsdam

Schloss­stadt im Herzen der Havellandschaft.

Zur Prüfungs­stadt Potsdam →

Potsdam liegt mitten in einem Geflecht aus Havel-Seen: Templiner See, Schwielowsee, Heiliger See – alle in Sichtweite des Stadt­kerns. Die Stadt ist Brandenburgs Landeshauptstadt und ein wichtiger Wassersport­standort vor den Toren Berlins. Für Prüflinge aus dem westlichen Brandenburg, dem Havelland und dem südlichen Berliner Umland ist Potsdam oft die kurze Alternative zur Innenstadt-Prüfung.

Elbe und Mittellandkanal

Magdeburg

Am Wasserstraßenkreuz der Republik.

Zur Prüfungs­stadt Magdeburg →

In Magdeburg kreuzt der Mittellandkanal die Elbe – eine in Europa einmalige Wasser­straßen­konstellation, gelöst mit einer Kanalbrücke über dem Strom. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts ist damit eines der fachlich spannendsten Prüfungs­reviere Deutschlands – mit Berufs­schifffahrt, Schleusen und einer ganzen Reihe von Sport­boot­häfen. Für Prüflinge aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen-Südost und dem nord­sachsischen Raum ist Magdeburg gut erreichbar.

Städte 2 von 2

Elbe, Saale und das junge Seenland.

Vier Städte zwischen Dresden und Chemnitz – ein vielfältiges Revier mit Strom, Fluss und einer der jüngsten Wasserlandschaften Europas.

Elbe

Dresden

Elbflorenz mit klassischer Strom­schifffahrt.

Zur Prüfungs­stadt Dresden →

Die Elbe ist Dresdens Lebensader. Vor der Kulisse von Brühlscher Terrasse und Semperoper fährt seit fast 200 Jahren die Sächsische Dampfschifffahrt – und mit ihr Sport­boote, Charter­yachten und Berufs­schifffahrt. Prüflinge lernen hier ein Stromrevier mit moderater Berufsschifffahrt, dafür mit umso mehr Sportboot­kultur und beeindruckender Stadt­kulisse. Für alle aus Sachsen, dem nördlichen Erzgebirge und dem östlichen Sachsen-Anhalt ist Dresden zentral gelegen.

Saale

Halle

An der Saale, im Hinterland der großen Tagebauseen.

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Halle liegt an der Saale, dem wichtigsten Nebenfluss der Elbe in Ostdeutschland. Die Saale ist ab Halle bis zur Mündung in Barby bei Magdeburg Bundes­wasserstraße – ein ruhiges Fluss­revier ohne den ganz großen Schiffs­verkehr. Im Umland liegen mit Geiseltalsee und Goitzsche zwei der größten ehemaligen Braunkohle­tagebauseen Deutschlands. Für Prüflinge aus dem südlichen Sachsen-Anhalt und dem Saalekreis ist Halle der naheliegende Prüfungs­ort.

Sächsisches Seenland

Leipzig

Tor zum jüngsten Wassersport­revier Deutschlands.

Zur Prüfungs­stadt Leipzig →

Südlich von Leipzig erstreckt sich das Sächsische Seenland – ein Netz aus ehemaligen Braunkohle­tagebauen, die seit den 1990er Jahren geflutet werden. Cospudener See, Markkleeberger See, Zwenkauer See, Geiseltalsee: zusammen einige der größten knappüberflochenen Wasserflächen Mitteldeutschlands. Sportboot­fahrt ist auf vielen dieser Seen erlaubt; Leipzig ist der naheliegende Prüfungs­ort für dieses Revier.

Erzgebirgsvorland

Chemnitz

Pragmatischer Standort für das südliche Sachsen.

Zur Prüfungs­stadt Chemnitz →

Chemnitz liegt nicht direkt an einer schiffbaren Wasser­straße – dafür aber zentral zwischen dem Sächsischen Seenland im Norden und dem Erzgebirge im Süden. Zur praktischen Ausbildung und zur Prüfung fährt man an den Bleiloch See, nach Halle oder Leipzig, die Elbe oder nach Nürnberg.

Sieben Städte, drei Welten. Wie in den anderen Regionen auch sind Sie nicht an Ihre Heimatstadt gebunden. Sie dürfen Ihre Prüfung an jedem Prüfungs­ort der Region ablegen – und der Bootsführerschein Binnen gilt anschließend auf allen deutschen Binnen­gewässern und in praktisch allen europäischen Chartergebieten.
Hintergrund

Wie aus Tagebauen Reviere wurden.

Wenige Wassersport­reviere haben so eine ungewöhnliche Geschichte wie das Sächsische Seenland: Bis in die 1990er Jahre lagen hier ausgedehnte Braunkohle­tagebaue, einige der größten in Europa. Nach dem Ende des Braunkohle­abbaus wurden die Restlöcher geflutet – aus dem Industrierevier wurde nach und nach eine Seenlandschaft.

Für Sportboot­fahrer hat das einen praktischen Vorteil: Die Seen sind tief, klar und mit moderner Infrastruktur ausgestattet – Häfen, Anleger und Bootsfahrschulen sind alle in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten entstanden, oft mit Blick auf den Wassersport.

Wichtig zu wissen: Nicht jeder Tagebausee ist für motorisierte Sportbootfahrt freigegeben. Manche Seen stehen unter Naturschutz oder dienen als Trinkwasser­reserve. Welche Reviere konkret befahrbar sind, klären wir mit Ihnen zur Anmeldung.

Motorboot auf einem klaren See

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